Der Verband EVS ist für die Abfallentsorgung von ca. 700.000 Einwohnern im Saarland zuständig. Im Rahmen eines europäischen Ausschreibungsverfahrens hat der EVS als Auftraggeber und ausschreibende Stelle als Gesamtleistung die Lieferung von Großmülltonnen für die Restmüll- und Biomüllsammlung vergeben. Den Auftrag über 390.000 Behälter erhielt die Bietergemeinschaft ESE-SULO-SCHÄFER. Sprecher der Bietergemeinschaft war die Fritz Schäfer GmbH. Unser Leistungsanteil war die Lieferung und Verteilung von 130.000 Großmülltonnen. Die Behältergrößen lagen bei 120 und 240 Liter.

Wappen des Bundeslandes Saarland

EVS / Saarland

Bundesland: Saarland
Einwohner 700.000
Webpräsenz www.evs.de
Ansprechpartner: Herr Dr. Gisch

Großmülltonne (grüner Deckel) von SSI SCHÄFER

Aufgabenstellung

Die Auftragserteilung war als Gesamtparameter definiert.
Leistungsteil I beinhaltete die Lieferung von ca. 130.000 Behältern aus Kunststoff. Die Behälter waren mit Volumina von 120 Liter sowie 240 Liter und in der folgenden Ausführung spezifiziert:

  • Restmüllbehälter komplett anthrazit
  • Biomüllbehälter mit anthrazitfarbigem Korpus und grünem Deckel
  • Heißprägungen gem. Kundenvorgabe incl. Rumpfaufkleber
  • In alle Behälter wurde ein HDX Transponder eingebaut

Die Behälterqualität wurde über die DIN EN 840 sowie RAL-GZ 951/1 beschrieben.
Leistungsteil II erforderte die Verteilung der Zweiradbehälter und Zuordnung zu den Grundstücken sowie die Koordination zwischen den anderen Herstellern für die punktgenaue Anlieferung der Behälter für die Verteilung.
Leistungsteil III beinhaltete den Aufbau des Bestandlagers, wir lieferten nochmals ca. 15.000 Behälter.

Empfehlung

Dem EVS wurden innerhalb der festgelegten Leistungskriterien Behälter aus 100% Neumaterial mit den hohen Qualitätsstandards nach RAL-GZ 951/1 empfohlen. Neben den kundenbezogenen Prägungen erhielten die Behälter auch eine Deckelprägung mit entsprechenden Einwurfhinweisen und einem Rumpfaufkleber.

Umsetzung

Die Umsetzung wurde in zwei Phasen vollzogen, wobei diese fl ießend ineinander griffen. Die Produktion und Auslieferung der Behälter erfolgte parallel zur Verteilung, so dass die Gestellung der Behälter innerhalb der vom Auftraggeber festgesetzten Zeitspanne erfolgte.

Ergebnis

Durch die Einführung eines Identifikationssystems mittels Transponder werden nur die Behälter geleert, welche sich im angemeldeten Status befinden. Sogenannte „schwarze Tonnen“ werden erkannt und nicht entsorgt. Der Bürger bestimmt somit auch einen Teil seiner Abfallgebühren mit, in dem er sein Abfallgefäß mehr oder weniger oft zum Entleeren bereit stellt.

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